sexta-feira, 28 de junho de 2013

Weißdorn


Der Weißdorn - Crataegus monogyna -  wächst in Europa, Nordafrika und Westasien.

  
 

Ich werde zu Beginn eine Geschichte über dieses edle und zarte Pflanze erzählen:

An einem Tag führten zwei griechische Bauern, die beide Ziegen züchteten, olgendes Gespräch. Fragte der eine den anderen: "Wie kann man eine Ziege so stark und agil machen, wie wir es am Ende des Sommers sind  und es gibt hier keine Weide. Wie kann man dieses Wunder vollbringen?"

Antwortete  der andere: - "Nun, ich werde dir ein Geheimnis verraten, siehst du diese Büsche voller Dornen mit einigen kleinen roten Beeren? Suche nach einem dieser Büsche und gib diese Beeren den Ziegen als Futter und das gibt ihnen pralle Hintern. In wenigen Tagen wirst du die Ergebnisse bereits feststellen können."

Es wirkte. Die Ziegen des Nachbars erhielten eine Vitalität, wie er sie noch nie zuvor an ihnen gesehen hatte.


Es mag sein, dass diese Ziegenhirten sagten Ihre Erfahrungen dem Dioscorides zuschrieben, da er ein brillanter Botaniker und berühmter Arzt war, der dies als Rat empfohlen hat, um den Körper zu stärken und verschiedene Krankheiten zu heilen.

Der Name der Pflanze "Crataeugus" kann  gut aus dem Griechischen kommen, denn auf Griechisch  bedeutet bedeutet er "starke Ziegen".

Der Weißdorn wurde schon immer als Medizin geschätzt. Schon im neunzehnten Jahrhundert konnte man wissenschaftlich beweisen, wie wunderbar ihre Wirkung auf unsere Gesundheit ist..
Es war nur dieses Mal, dass Gennings und andere amerikanischen Ärzte, die kardiotonische Eigenschaften dieses Strauch untersucht haben. Seit dieser Zeit genießt der Weißdorn großes Ansehen als Heilpflanze und ist Teil von zahlreichen pharmazeutischen Zubereitungen.

                                                                
Eigenschaften und Indikationen:
Die Blüten und Früchte vom Weißdorn enthalten verschiedene Glykoside flavónicos. Das sind chemisch gesehen Polyphenole, denen eine heilsame Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System zugeschrieben wird.

 
 
Kardiotonische Eigenschaften:  Diese sind hauptsächlich zurückzuführen auf die Flavonoide dieser Pflanze, die die Wirkung von Adenosintriphosphat hemmen.
Flavonoide haben eine zersetzende Wirkung auf Adenoseintriphosphat und sind als Enzym eine Quelle der Zellerneuerung einschließlich des Herzmuskels,  steigern die Kontraktionskraft des Herzens und regulieren deren Geschwindigkeit.
 
Aus diesem Grund hat der Weißdorn folgende Indikationen für seine Anwendung:
Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris. Normalisieren des Blutdruck und als Beruhigungsmittel.

Vorsichtsmaßnahmen:
 Bei sehr hohen Dosen (12 oder 15-mal höher als empfohlen), kann Bradykardie  (verminderte Pulsfrequenz) und Atemdepression eintreten.
Empfohlene Dosen erzeugen keine unerwünschte Nebenwirkung.
 
Welche Pflanzenteile können verwendet werden:
Blumen, Blätter und Früchte.

1 - Interne Verwendung:  als Infusion mit 60 g Blüten (etwa vier Esslöffel) pro Liter Wasser. Frische Blumen sind effektiver als getrocknete. Davon sollten 3 bis 4 Tassen täglich getrunken werden.
 
2 - Getrocknet:
Zwar ergibt dies eine geringere Konzentration von Wirkstoffen, sie sind jedoch ebenfalls wirksam, und eine Handvoll dieser getrockneten Pflanzenteile als Infusion/Tee können 3 mal täglich getrunken werden.
 
3 - Trockenextrakt:
empfohlen wird eine Menge von 0,5 bis 1 g dreimal täglich.
 
Quelle: Dr. George D. Pamplona Roger.

Rückversicherer von José Cariano.

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